SVA Bad Hersfeld gegen TSV Mengsberg I 4 : 1
Nach zuletzt zwei Spielen ohne Niederlage musste der TSV Mengsberg sich beim Ex-Oberligisten im Bad Hersfelder Vorort Asbach mit 1:4 geschlagen geben. Das Ergebnis liest sich klar und der Sieg des
Favoriten war auch sicherlich nicht unverdient, weil die Lullusstädter die bessere Spielanlage zeigten. Allerdings wäre auch leicht mehr möglich gewesen für den TSV. Zum einen konnte man nicht an die
gegen Weidenhausen gezeigte Leistung anknüpfen, zum anderen wurden in Phasen in denen die Partie auf der Kippe stand teils klarste Chancen nicht genutzt. Bereits in der 2. Minute setzten die
Gastgeber das erste Ausrufezeichen. Domachowski nahm den Ball aus 18 m volley und Lars Berger musste sich strecken. Der TSV agierte aus der bekannten Grundordnung und setzte nach einer guten
Viertelstunde erste Nadelstiche. Die größte Chance der Partie ergab sich in der 25. Minute. Nach herrlicher Vorarbeit von Philipp Kloske kam Mirco Kleinmann aus 6 m frei zum Kopfball, setzte den Ball
aber an die Latte des SVA Gehäuses. In der 32. Minute war es erneut Philipp Kloske, der sich über außen durchsetzte. Der Abschluss von David Hempler nach seinem Rückpass von der Grundlinie war aber
zu schwach und Keeper Borrmann konnte parieren. Quasi im direkten Gegenzug legte sich Schäfer den Ball vor, nicht wenige sahen hier ein Handspiel, drang in den Strafraum ein und nach dem Tackling von
Dirk Hainmüller entschied Schiedsrichter Tropper auf Strafstoß. Den verwandelte Domachowski sicher zum 1:0. In der 43. Minute war plötzlich Philipp Kloske nach Vorlage von Mirco Kleinmann auf und
davon, konnte aber alleine vor Borrmann den SVA Keeper nicht überwinden. Und erneut im direkten Gegenzug klingelte es auf der anderen Seite. Simon, von Schäfer bedient, lies sich die Chance vor Lars
Berger nicht entgehen (44.). Nur 1 Minute später konnte aber Gökhan Fidan nach Ablage von Mirco Kleinmann auf 2:1 verkürzen, so dass für Halbzeit 2 noch alle Optionen offen waren. Und wer weiß wie
die Partie ausgegangen wäre, wenn Mirco Kleinmann in der 49. Minute nach herrlichem Pass von Philipp Kloske völlig alleine vor Borrmann mit seinem Lupfer nicht das SVA Gehäuse verfehlt hätte. Der TSV
mühte sich weiter, war aber im Abschluss zu ungefährlich. Dennoch hatten die Gastgeber nun eine gewisse Vorsicht an den Tag gelegt, um die Führung nicht gänzlich aus der Hand zu geben. In der 57.
Minute konnte Lars Berger einen Kopfball von Simon noch prächtig entschärfen. Mit zunehmender Spieldauer riskierte der TSV mehr, das ergab natürlich Räume für die Gastgeber. Zunächst aber gab es vor
dem SVA Gehäuse Aufregung, Gökhan Fidan drang von Links in den Strafraum ein, seine Flanke wurde von einem SVA Abwehrspieler mit der Hand abgewehrt. Da keine Absicht vorlag wurde dies nicht geahndet.
In der 73. Minute schaltete sich dann Außenverteidiger Maximilian Krähling über Rechts mit in den Angriff ein, wurde von 3 Gegnern gepresst und nach dem Ballverlust ging es ganz schnell, bis Simon
per Kopf auf 3:1 erhöhte. Als dann der eingewechselte Hugo aus 20 m den Ball aus der Luft nahm und unter die Latte zum 4:1 traf, war natürlich die Entscheidung gefallen. Bei besserer
Chancenverwertung wäre sicherlich mehr möglich gewesen, so aber musste man einen Rückschlag wegstecken.
TSV Mengsberg II gegen FSC Gensungen/Felsberg II 8:0
Da die Gäste zum Hinspiel nicht angetreten waren, konnte die Reserve des TSV den Tabellennachbarn zum Rückspiel am heimischen Engelhain empfangen. Nach sehr ausgeglichenem Beginn, setzte sich aber der TSV dann sehr deutlich durch. Dabei profitierte man auch von den beiden Rekonvaleszenten Stefan Stehl und Alexander Usbek, die nach langer Verletzung Spielpraxis sammeln sollten. Nach der 3:0 Pausenführung durch Michael Zein, Alexander Usbek und Stefan Stehl, kam in Halbzeit zwei sogar noch ein Kantersieg zustande. Noch zweimal Michael Zein, sowie Alexander Usbek, Stefan Stehl und Christian Röschl schraubten das Ergebnis auf 8:0.
TSV Mengsberg gegen SV Adler Weidenhausen 5 : 4
Fussball Wahnsinn in Mengsberg. In einem Spiel, an das sich wahrscheinlich noch lange Zeit die knapp 200 Zuschauer erinnern werden, gelang dem TSV nach dramatischem Spielverlauf der 3. Saisonsieg und die rote Laterne konnte an die SG Bad Soden weitergereicht werden. Zudem gelang die Revanche fuer die 9:2 Packung aus dem ersten Saisonspiel in Weidenhausen. Vor der Partie musste das Trainerduo Kleinmann/Hainmueller erneut umbauen. Neben den verletzten Stefan Stehl und Alexander Usbek sowie den noch gesperrten Gerd Hainmueller und Mike Kleinmann, fielen kurzfristig auch noch Steffen Sack und Florian Spanknebel aus. So kam Dirk Hainmueller zu seinem Startelf Debuet und konnte dabei voll ueberzeugen. Der TSV stand erstmal sicher in der Defensive gegen die Torfabrik der Liga und lies keine nennenswerten Chancen zu. War schon in den vergangenen Wochen die Defensive deutlich gefestigter, hat offensichtlich der Ausgleichstreffer von Philipp Kloske in Kassel die Blockade der TSV Offensive geloest. Denn schon zu Beginn zeigte der TSV die eine oder andere gefaehrliche Aktion nach vorne, ohne jedoch wirklich zum Abschluss zu kommen. In der 31. Minute war es dann der baerenstarke Philipp Kloske, der zu einem unwiderstehlichen Solo ansetzte und von Florian Grede nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Daniel Hainmueller uebernahm die Verantwortung und verwandelte den faellig Elfmeter sicher zum 1:0. Nur 3 Minuten spaeter haette der Spielertrainer des TSV beinahe auf 2:0 erhoeht, sein Kopfball nach Ecke Philipp Kloske verfehlte sein Ziel nur knapp. Kniffelig wurde es in der 42. Minute, nach einem langen Ball war ploetzlich Mirco Kleinmann auf und davon und rasselte mit Torwart Andreas Graz 14 m vor dem Tor zusammen. Der Ball rollte zwar in Richtung leeres Tor, Matthias Gruber konnte den Ball aber noch deutlich vor der Linie klaeren. Quasi mit dem Halbzeitpfiff die erste Offensivaktion der Gaeste, Thomas Grimm traf per Kopf aber nur die Latte. So ging es mit einer knappen aber verdienten 1:0 in die Pause. Keine der Anwesenden haette zu diesem Zeitpunkt mit einer solchen 2. Halbzeit gerechnet. In der 51. Minute zirkelte Dirk Hainmueller einen Freistoss vor das SV Gehaeuse, Daniel Hainmueller legte per Kopf quer zum Tor ab und Mirco Kleinmann bugsierte den Ball aus kurzer Entfernung zum 2:0 unter die Latte. Und nur 2 Minuten spaeter, Eckball Philipp Kloske, Daniel Hainmueller verlaengert erneut per Kopf und Goekhan Fidan staubt zum 3:0 ab. 3:0 nach 53 Minuten, die Vorentscheidung? Mitnichten. In der 54. Minute nimmt Thomas Grimm einen Diagonalball fast vom Strafraumeck volley aus der Luft und trifft per Sonntagsschuss ins lange Eck zum 3:1. Nur eine Minute spaeter zieht der quirlige Patrick Rusch von der anderen Seite aus aehnlich spitzem Winkel ab und ueberrascht Lars Berger ins kurze Eck zum 3:2. Jetzt waren die Gaeste voll da und der TSV hatte kurzfristig die Ordnung verloren. Und es kam, was kommen musste. In der 64. Minute war es Maikel Buchenau, der nach Freistoss von Jan Gonnermann per Kopf den 3:3 Ausgleich besorgte. Nicht wenige sahen jetzt die Partie gaenzlich kippen. Doch der TSV fing sich wieder. In der 70. Minute hatte Mirco Kleinmann die erneute Fuehrung auf dem Fuss, scheiterte aber aus 10 m am Reflex von Andreas Graz. Dann kam aber die 73. Minute, Philipp Kloske bediente mit einem Traumpass Mirco Kleinmann, der Graz aussteigen lies und zum umjubelten 4:3 traf. Nicht erst jetzt war es ein grosser Fight und beide Mannschaften gaben alles. In der 83. Minute kroente der ueberragende Philipp Kloske seine Galavorstellung. Nach einem Solo lies er 3 Gegenspieler aussteigen und traf aus 18 m zum 5:3. Philipp Kloske - Fussballgott hallte es von der Tribuene am Engelhain, im Glauben das dass doch jetzt die Entscheidung gewesen sein musste. In der 86. Minute war es dann Goekhan Fidan der aus 6 m an die Latte des SV Gehaeuses haemmerte. Doch statt dem 6:3 war es im direkten Gegenzug Patrick Rusch, der von Alexander Wesner zu Fall gebracht wurde und der souveraene Schiedsrichter Thorsten Eick aus Eifa auf Strafstoss entschied. Kapitaen Maikel Buchenau lies sich die Chance nicht entgehen und verkuerzte auf 5:4. Erneutes Zittern bis in die 93. Minute, dann jedoch grenzenloser Jubel beim TSV ueber einen denkwuerdigen Sieg, der die tolle Moral belohnte. 4 Stuermertore, ein ueberragender Spielertrainer Daniel Hainmueller und die Tatsache auch gegen Topmannschaften mithalten zu koennen, lassen den Glauben an den Klassenerhalt weiter wachsen. Zumal der TSV bereits am Freitagabend einen Erfolg in der Sportgerichtsverhandlung in Gruenberg erzielen konnte. In der die Sperren fuer Gerd Hainmueller (2 Spiele) und Mike Kleinmann (3 Spiele) ertraeglich gestaltete werden konnten.
TSV Mengsberg II gegen SC Neukirchen II 2 : 2
Die Reserve des TSV musste unter den vielen Ausfaellen der 1. Mannschaft leiden und vergab einen gut moeglichen Dreier. Michael Zein brachte den TSV frueh in Fuehrung, die jedoch Speer in der 20. Minute ausgleichen konnte. Auch die erneute Fuehrung des TSV durch Daniel Schober (27.) waehrte auch nicht lange, Diebel konnte eine Minute spaeter wieder ausgleichen. In der 35. Minute scheiterte Michael Zein dann mit einem Elfmeter am Gaestekeeper und auch in der 2. Halbzeit wurden teils hundertprozentige Chancen vergeben. Auch die Gaeste blieben gefaehrlich, so dass am Ende ein Unentschieden Bestand hatte.
KSV Hessen Kassel II gegen TSV Mengsberg 1 : 1
Im Auswärtsspiel im Schatten des Auestadions auf dem G-Platz ging der TSV als krasser Außenseiter in die Partie beim Tabellenzweiten. Zumal aufgrund von Sperren und Verletzungen einige Akteure nicht zur Verfügung standen. So musste Daniel Hainmüller seinen gesperrten Trainerkollegen Mike Kleinmann in der Innenverteidigung vertreten und bot dabei eine überragende Vorstellung. Es ging mit Volldampf in die Partie vor 200 Zuschauern. Gleich in der ersten Minute war Gökhan Fidan nach einem Freistoß von Daniel Hainmüller zu überrascht, um den Ball völlig freistehend aus 5 m im Gehäuse unterzubringen. Aber auch die Junglöwen ließen nicht lange auf sich warten. In der 3. Minute die erste gefährliche Aktion von Toptorjäger Harez Habib, immerhin 10 facher Afghanischer Nationalspieler. Aus 12 m scheiterte er aber am erneut bärenstarken Lars Berger. In der 10. Minute wäre auch er geschlagen gewesen, der 20 m Freistoß von Habib klatschte aber ans Lattenkreuz. In der 12. Minute schlug es dann im TSV Gehäuse ein. Patrick Herpe, tags zuvor noch in der Regionalliga im Einsatz, traf mit einem trockenen Schuss aus 20 m unhaltbar unten links ins Eck zum 1:0. Der TSV wurde aber jetzt nach dem anfänglichen Angriffswirbel des KSV sicherer und agierte geschickt aus der Defensive mit gefährlichen Kontern. In der 18. Minute bot sich dann David Hempler die Riesenchance zum Ausgleich, als er einen Rückpass aus 12 m direkt nahm und Keeper Sippel den Ball mit einer unglaublichen Parade um den Pfosten drehte. Sippel war in der 24. Minute erneut zur Stelle, in dem er einen Kopfball von Steffen Sack aus 6 m per Fußabwehr klären konnte. Eine Minute später musste Lars Berger gegen den pfeilschnelle Gianluca Maresca (ebenfalls aus der Regionalliga) Kopf und Kragen riskieren, um gegen den durchgebrochenen Stürmer zu klären. So ging es mit der 1:0 Führung der Gastgeber in die Pause. Nach dem Wechsel wurde dann der TSV immer mutiger und setzte mehr und mehr Akzente. Bereits in der 51. Minute zahlte sich dies auch aus. Philipp Kloske, von David Hempler bedient, lies mit einer Körpertäuschung zwei Gegenspieler aussteigen und traf aus 14 m gefühlvoll ins lange Eck zum jetzt nicht unverdienten Ausgleich. Und der TSV setzte nach. Die Gastgeber waren zwar spielerisch Überlegenheit, der TSV machte dies aber mit taktischer Disziplin und großem Kampf wett. Jetzt waren die klaren Chancen auf Seiten des TSV. In der 70. Minute nahm Daniel Hainmüller eine Ecke von Philipp Kloske aus 8 m volley, schoss dabei aber Keeper Sippel an, der ansonsten keine Chance gehabt hätte. Nur 2 Minuten später stellte Philipp Kloske per Freistoß auch den Ausgleich hinsichtlich Aluminiumtreffer her. Und erneut 2 Minuten später war es wieder der nach seinem 2. Saisontor aufdrehenden Philipp Kloske, der aus 20 m an Sippel scheiterte, der im kurzen Eck parieren konnte. Für den Aufstiegsfavorit war das Unentschieden natürlich zu wenig und somit versuchte man den Druck zu erhöhen. Jetzt spielte aber der TSV die sich bietenden Konterchancen zu ungenau. In mehreren Überzahlsituationen fehlte der letzte Pass. Trotzdem waren sich selbst die KSV Anhänger einig, dass dieses Unentschieden eher dem KSV schmeichelte und stellten gleichzeitig die Frage, warum denn der TSV mit solchen Leistungen soweit unten in der Tabelle stehen würde. Es blieb am Ende bei der Punkteteilung, mit der der TSV ein weiteres Lebenszeichen von sich gab und demonstrierte, dass man sich keineswegs aufgegeben hat. Zu erwähnen gilt neben der geschlossenen Mannschaftsleistung des TSV auf jeden Fall die umsichtige und souveräne Leistung von Schiedsrichter Dennis Meinhardt aus Fulda.
SV Mengsberg II gegen SG We./Wa./Ca./Le. II 4 : 1
Nach zuletzt eher durchwachsenen Leistungen, landete das Team von Trainer Björn Schwalm wieder einen Sieg. Nach dem Rückstand durch Florian Bornkessel, konnte Daniel Schober mitte der ersten Halbzeit zum 1:1 ausgleichen. Nach der Pause zeigte sich die TSV Reserve dann überlegen und ging durch Dirk Hainmüller mit 2:1 in Führung. Christian Röschl mit einem Doppelpack machte schließlich den 8. Saisonsieg perfekt.
TSV Mengsberg gegen TSV Lehnerz 1 : 3
Der rote Faden zieht sich weiter. Gemeint ist der rote Faden an zumindest unglücklichen Entscheidungen gegen den TSV. Sicherlich wird es jetzt wieder heißen, jetzt verlieren sie und immer ist der Schiedsrichter schuld. Aber, der TSV Mengsberg kann als kleiner Verein in Hessens zweithöchster Amateurklasse kaum eine Mannschaft an die Wand spielen oder derart beherrschen, dass man ständig über solche Entscheidungen hinwegsieht. Man kann aufopferungsvoll kämpfen, mit seinen Mitteln alles geben und wenn es nicht reicht, ist es so. Aber wenn selbst neutrale Zuschauer, der Schiedsrichterbeobachter oder erfahrene neutrale Berichterstatter den Kopf schütteln??? Bereits vor der Partie wird der Gast befragt, ob weiße Trikots mit blauem Flock und blaue Trikots mit weißem Flock ausreichend unterschieden werden können. Nach dem ersten indirekten Freistoß für die Gäste nach 10 Sekunden, der nichts einbrachte, war der 20 m Freistoß von Sebastian Kress eine sichere Beute von Lars Berger. Der favorisierte Gast, als Meisterschaftskandidat nach 3 Niederlagen in Folge deutlich angefressen, versuchte sofort Druck auszuüben. Der TSV agierte aber etwas offensiver und wurde auch gleich gefährlich. In der 6. Minute köpfte Mike Kleinmann Gökhan Fidan an, von dessen Knie der Ball neben das Gehäuse flog. In der 10. Minute brachte Mirco Kleinmann einen weiten Abschlag von Lars Berger unter Kontrolle, sein Seitfallzieher war aber zu hoch angesetzt. Danach ergab sich zwar ein intensives Spiel mit überlegenen Gästen, aber die Defensive des TSV stand gut und so ergaben sich lange Zeit keine Torchancen. Die letzten 5 Minuten in Halbzeit eins hatten es dann aber in sich. Sascha Hasenauer bediente Gästetorjäger Stanislav Szilagyi, der völlig freistehend aus 5 m nur noch einzuschieben brauchte. Zumindest abseitsverdächtig. 2 Minuten später wurde Mirco Kleinmann nach Flanke von Florian Spanknebel von Gegenspieler Maximilian Müller 6 m vor dem Tor, vom Tor weg, umgestoßen. Schiedsrichter Tobias Rockel entschied sofort auf Elfmeter. Als jedoch Assistent Johannes Günther intervenierte, gab es wegen Abseits (rein physikalisch nicht möglich) Freistoß für die Gäste. Auch 2 Minuten später, als nach einem Eckball eine gefährliche Aktion des TSV wegen Abseits abgepfiffen wurde, obwohl sich noch 2 Gästeabwehrspieler auf der Torlinie jeweils am Pfosten befanden. Mit dem Halbzeitpfiff hätten die Gäste auf 2:0 erhöhen können, ähnlich wie beim 1:0 traf aber Szilagyi aus 6 m nur die Latte. Nach der Pause wurde die Heimelf mutiger und offensiver. Die nächste Chance hatten aber die Gäste, Lars Berger konnte aber mit toller Parade den Kopfball von Hasenauer entschärfen (55.). In der 69. Minute gelang dann Florian Spanknebel mit letzter Kraft und im 2. Versuch aus 20 m der jetzt nicht unverdiente Ausgleich, als er nach einer Ecke von Peter Popielarz volley ins kurze Eck traf. Nicht einmal 1 Minute später hätte der TSV in Führung gehen müssen. Vom Anstoß weg, kam der TSV sofort wieder in Ballbesitz. Mirco Kleinmann war auf und davon, legte uneigennützig quer auf Philipp Kloske, dessen Schuss von Keeper David Schwarz mit den Fingerspitzen zur Ecke geklärt wurde. Jetzt wurden die Gäste wieder stärker und Sebastian Kress verwertete eine Ecke von Dennis Nuspahic per Kopf zum 1:2 (77.). Auch hier soll der Ball die Torauslinie nicht überschritten haben und es hätte Einwurf geben müssen. Ab der 79. Minute brach dann die totale Hektik aus. Zunächst traf Gästekapitän Maximilian Müller den auf der Torauslinie liegenden Mirco Kleinmann am Rücken und wurde mit Rot vom Platz gestellt. Nach langen Diskussionen, der Freistoß war noch immer nicht ausgeführt, kam es zu Rangeleien zwischen Mike Kleinmann und Jens Keim im Strafraum der Gäste. Der Schiedsrichter hatte aus 5 m nichts bemerkt, der Assistent 2 aus 20 m auch nichts. Aber Assistent 1 will aus über 50 m Entfernung genau eine Tätlichkeit von Mike Kleinmann erkannt haben, während er eine Auswechslung bearbeitete und dabei durch Kleinmann hindurch hätte gucken müssen. Ergebnis war ebenfalls Rot für den Spielertrainer des TSV. Doch damit nicht genug, in der 87. Minute kreuzen sich die Laufwege von Gerd Hainmüller und Sascha Hasenauer bei einem Konter der Gäste. Dabei kommt der Gästestürmer zu Fall. Sicherlich ein Foul. Aber, obwohl weder als letzter Mann noch als übles Foul anzusehen, sieht Hainmüller, erneut nach Intervention von Assistent 1 Johannes Günther, ebenfalls Rot. Das 1:3 in der Nachspielzeit nach einem Konter, erzielt durch Jens Keim, gegen die völlig entblößte TSV Abwehr war dann trotz erneutem Abseitsverdacht am leichtesten zu verschmerzen. Die Gäste haben sicherlich nicht unverdient gewonnen und waren auch die reifere Mannschaft. Wie der Erfolg jedoch zustande kam, war für die Heimelf mehr als bitter.
TSV Mengsberg II gegen FSG Efze II 1 : 2
Die Reserve des TSV hat erneut trotz üppiger personeller Besetzung ein Richtungsweisendes Heimspiel verloren. Trotz Überlegenheit führte ein Konter zum 0:1. Nachdem mehrere Möglichkeiten nicht genutzt wurden, besorgte Stefan Stehl per Kopf den Ausgleich. Danach standen ein glänzender Gästekeeper, Abwehrspieler auf der Linie oder der Pfosten im Weg. Zu allem Überfluss konnten die Gäste eine ihrer wenigen Chancen per Kopf zum 1:2 nutzen.
SSV Sand gegen TSV Mengsberg 2 : 0
Nach zwei Spielen ohne Gegentor und damit auch ohne Niederlage, musste der TSV sich auf der Sander Hoehe mit 0:2 dem ambitionierten SSV Sand geschlagen geben. Der heimische SSV, vor Wochenfrist noch 4:1 Sieger beim KSV Hessen Kassel II, ging als klarer Favorit in die Partie. Dementsprechend startete der Gastgeber mit hohem Tempo und enormen Druck. Doch wie bereits in den letzten Partien, stand die Defensive des TSV gut organisiert und sicher. So konnte auch die ersten Angriffswellen des SSV gebremst werden. Nach 10 Minuten agierte der TSV dann auch in der Offensive. In der 17. Minute ergab sich so auch die erste nennenswerte Torchance. Mirco Kleinmann kam mit dem Ruecken zum Tor in Ballbesitz, verlud mit einer Koerpertaeuschung zwei Gegenspieler, scheiterte aber aus 7 m am Fuss von Keeper Meister und Abwehrspieler Dobler-Eggers auf der Linie. Nachdem der TSV die ueberragende Offensive des SSV um Tobias Oliev, Eugen Wagner und Nick Krug immer mehr vom eigenen Tor fernhalten konnte, schlug diese in der 27. Minute jedoch eiskalt zu. Nach einem Diagonalball hatte sich Nick Krug geloest, bediente Eugen Wagner, der nur noch einzuschieben brauchte. Fader Beigeschmack fuer den TSV war, dass neben dem nicht verhinderten Diagonalball, der pfeilschnelle Krug selbst laut Sander Zuschauern im Abseits gestanden haben soll. Der SSV war auch weiterhin das Team mit der reiferen Spielanlage, ohne jedoch nachlegen zu koennen. Nachdem Grunewald verzogen hatte, war es Maximilian Kraehling, der den Schuss von Alexander Sommer zur Ecke abfaelschen konnte. Nach der Pause bot sich das gleiche Bild, der TSV konnte die Gastgeber meist vom eigenen Tor fern halten und setzte immer mehr Akzente in der Offensive. Einzig die klaren Einschussmoeglichkeiten fehlten. Die Partie war aber weiterhin offen und der TSV erarbeitete sich immer mehr Spielanteile. Eine Art Vorentscheidung musste man dann aber in der 72. Minute hinnehmen. Florian Spanknebel spielte beim Klaerungsversuch eindeutig zunaechst den Ball und traf dann Gegenspieler Dennis Schardt. Der ansonsten souveraen leitende Pascal Immig entschied jedoch zum Entsetzen des TSV auf Strafstoss, den Alexander Sommer mit Wucht zum 2:0 verwandelte. Nicht die erste strittige Elfmeterentscheidung gegen den TSV in dieser Saison und bei dem Sprichwort, dass sich so etwas im Laufe einer Saison immer ausgleichen wuerde, werden die Spiele langsam knapp. Zwar hatte Philipp Kloske 2 Minuten spaeter nach Pass vom eingewechselten Steffen Sack den Anschlusstreffer auf dem Fuss, zoegerte aber statt direkt abzuziehen und konnte so noch geblockt werden. So blieb es beim 2:0 Erfolg der sicherlich besseren Mannschaft. Dennoch hat der TSV alles andere als enttaeuscht und ein moeglicher Teilerfolg waere nicht ungerecht gewesen.
Am kommenden Wochenende geniessen dann beide Mannschaften des TSV wieder Heimrecht. Bereits am Samstag, 05.11.11 empfaengt die Reserve des TSV nach 2 spielfreien Wochenenden um 14.30 h die FSG Efze II. Am Sonntag, 06.11.11 gastiert der TSV Lehnerz um 14.30 h am Engelhain. Das Team von Trainer Gollin, wurde vielfach als Favorit gehandelt, musste aber nach zwischenzeitlicher Tabellenfuehrung zuletzt einige Rueckschlaege hinnehmen und ist in der Tabelle abgerutscht. Bestens in heimischen Kreisen ist Mittelfeldakteur Jens Keim, der lange Jahre Taktgeber beim 1.FC Schwalmstadt war. Der heimische TSV geht erneut als klarer Aussenseiter in die Partie, kann aber bei einer ebenso starken Defensivleistung eventuell fuer eine Ueberraschung sorgen.
TSV Mengsberg gegen FSV Dörnberg 1:0
Es ist vollbracht, der TSV hat nach 11 sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier eingefahren. Gegen den FSV Dörnberg bestätigte der TSV seine aufsteigende Form und gewann am Ende nicht unverdient gegen eine der zurzeit formstärksten Mannschaften der Liga.
Im Vergleich zum Punktgewinn beim TSV Steinbach vom letzten Wochenende musste das Trainerteam Hainmüller/Kleinmann die Startformation auf zwei Positionen ändern. Für den beruflich verhinderten Peter Popielarz begann Gökhan Fidan und für den verletzten Daniel Hainmüller startete David Hempler. Zudem rückte Gerd Hainmüller, der zum Ende noch eine wichtige Rolle spielen sollte, wieder in den Kader.
Der TSV spielte wie in den letzten Wochen eher defensiv und wollte zunächst den Gegner vom eigenen Strafraum fernhalten. Dies gelang in der ersten Halbzeit auch bis auf zwei Ausnahmen recht gut. Lediglich in der 26. Minute schoss Kemper nach guter Kombination über das Tor und in der 45. Minute landete ein Freistoss von Stück auf dem Tor. Ansonsten stand die Defensive des TSV sehr gut und man war in den Zweikämpfen überaus präsent. Allerdings gelang in der Vorwärtsbewegung nicht viel, so dass lediglich die eine oder andere Halbchance dabei heraussprang.
Im zweiten Spielabschnitt konnte der TSV zulegen. Durch das engagierte Zweikampfverhalten wurde dem Gast der Schneid abgekauft und sich einige gute Torchancen erspielt. In der 57. Minute scheiterte Philipp Kloske mit einem Schlenzer an Torwart Niepelski. René Dingel vergab in der 67. Minute die bis dahin größte Chance des Spiels, als er nach Kloske-Flanke und Mirco Kleinmann´s Kopfballverlängerung frei vor Niepelski den Ball nicht richtig traf. Kurze Zeit später hielt der Gästetorwart noch einen Distanzschuss von Dingel und Kleinmann verzog aus aussichtsreicher Position. Von den Gästen war in Hälfte zwei nicht mehr viel zu sehen, einzig der eingewechselte Schulze sorgte für Gefahr. Beim TSV kam mit der Hereinnahme von Johannes Rappold nochmals neuer Schwung in die Angriffsbemühungen. Als sich schließlich die meistens Zuschauer auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatten, traf Gerd Hainmüller in der 88. Minute mit einem unhaltbaren Freistoss aus 20 Metern in den Winkel zum 1 zu 0 für den TSV. In den letzten Minuten kämpfte der TSV verbissen und rettete den knappen Vorsprung letztlich sicher ins Ziel.
Insgesamt war es eine sehr gute kämpferische Leistung unserer Mannschaft, die schließlich, wenn auch spät, belohnt wurde.
Bleibt zu hoffen, dass der Aufwärtstrend anhält, auch wenn die kommenden Gegner allesamt unter den Top 5 der aktuellen Tabelle stehen.
Aufstellung TSV: Berger – Krähling, Mike Kleinmann, Wesner, Spanknebel – Hempler (78. Rappold), Dingel, Usbek (51. Gerd Hainmüller) – Fidan, Kloske – Mirco Kleinmann (90. + 2 Stern)
Schiedsrichter: Keller (Reiskirchen)
Zuschauer: 200
SV Steinbach gegen TSV I 0:0
Der TSV Mengsberg hat das 2. Spiel hintereinander auswärts nicht verloren. Beim 15. der Tabelle reichte es zu einem 0:0 und damit blieb der TSV im 13. Spiel erstmalig in der Verbandsliga ohne Gegentor.
Auf der tollen Sportanlage des SV Steinbach, der als 3. der letzten Saison bisher deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben ist, entwickelte sich zu Beginn ein der Tabellensituation entsprechendes Spiel. Wenig gelungene Aktionen auf beiden Seiten und damit wenig Probleme für beide Abwehrreihen. Bis zur 35. Minute gab es auf Seiten der Gastgeber lediglich einen misslungenen Heber am Tor vorbei und zwei gefährliche Freistöße von der linken Seite. Beim TSV versuchten sich Daniel Hainmüller, Rene Dingel und Peter Popielarz jeweils mit harmlosen Schüssen aus größerer Entfernung und Mirco Kleinmann kam einmal im Strafraum gegen den guten Torhüter der Platzherren einen Tick zu spät. In der 37. Minute der erste wirkliche Aufreger. Nach Freistoßflanke von Philipp Kloske kommt Daniel Hainmüller zum Kopfball, doch Daniel Werner im Tor des SV Steinbach kratzt den Ball mit tollem Reflex von der Linie. Im direkten Gegenzug muss Lars Berger außerhalb des Strafraums im letzten Moment vor dem durchgebrochenen Florian Münkel mit Fußabwehr retten. In der 40. Minute verzieht Mirco Kleinmann eine Direktabnahme nach Pass von Peter Popielarz nur ganz knapp.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zwar etwas lebhafter, aber weiterhin bestimmten die beiden meist recht sicheren Abwehrreihen das Spielgeschehen. Trotzdem merkte man beiden Mannschaften an, dass eigentlich ein Punkt zu wenig ist und man vermehrt auf den Siegtreffer aus ist. So versuchten es die Gastgeber mit 3 neuen Spielern und der Umstellung auf 3 Spitzen. Der TSV zeigte jetzt einige besser vorgetragene Angriffe.
Die erste Chance in der zweiten Halbzeit hatten die Platzherren. Marcel Ludwig scheiterte mit einem gut getretenen Freistoß an einer spektakulären Parade von Lars Berger. Die größte Chance des gesamten Spiels entwickelte sich in der 62. Minute. Nach tollem Diagonalpass von Philipp Kloske kommt Peter Popielarz vor dem herausstürzenden Torwart an den Ball, hebt diesen über den Torwart, trifft aber nur den Pfosten. Beim Klärungsversuch des Abprallers rutscht ein Abwehrspieler des SV Steinbach mit dem Ball über die Torlinie des eigenen Tores. Leider verwehrte der gut postierte Schiedsrichterassistent dem TSV dieses Tor. Was nutzt es da, dass selbst die Steinbacher Spieler bestätigten, der Ball war klar drin. Nur 2 Minuten später ist Philipp Kloske schon am Torwart vorbei, der Ball wird aber von einem Abwehrspieler noch zur Ecke geklärt. In der 72. Minute kommt Florian Münkel frei zum Kopfball, dieser ist aber eine sichere Beute von Lars Berger. 3 Minuten später schießt Mirco Kleinmann nach einem erneuten Pass von Peter Popielarz überhastet übers Tor. In der 86. Minute noch mal Aufregung im Strafraum des TSV, Lars Berger zeigt seine einzige Unsicherheit und lässt einen Weitschuss fallen, doch der eingewechselte Bertram Laibach verstolpert, von Lars Berger bedrängt, den Ball vor dem fast leeren Tor. Die letzte Chance des Spiels hatte Philipp Kloske, der aber zu lange zögert und den Ball gegen den Torwart und einen Abwehrspieler vertändelt.
Ein auswärts gewonnener Punkt, es hätten aber 3 Punkte sein können. Verdient wäre ein Sieg wegen dem klaren Chancenplus und vor allem dem in der 62. Minute verwerten Tor allemal gewesen.
SG Dillich/Na./Tr. II gegen TSV II 2:2
Die 2. Mannschaft des TSV musste ebenfalls auswärts antreten. Bei der 2. Mannschaft der SG Dillich/Nassenerfurth/Trockenerfurt reichte es nur zu einem 2:2 Unentschieden. Die 1:0 Halbzeitführung besorgte Andreas Möller in der 30. Minute. In der 70. und 74. Minute drehten die Gastgeber das Spiel und gingen mit 2:1 in Führung. In der 80. Minute gelang dem eingewechselten Siggi Sieverts der Ausgleich zum 2:2. In der 89. Minute rettete Torwart Jan Spannknebel mit einem gehaltenen Foulelfmeter dem TSV den einen Punkt. Eigentlich ein verschenkter Sieg, wobei zum Schluss auch eine Niederlage leicht möglich war.
TSV Mengsberg gegen TSV/FC Korbach 1:2
Obwohl der TSV eine gute, vor allem kämpferische, Leistung ablieferte, stand er am Ende leider wieder ohne Punkte da.
Der TSV kam zu Beginn der Begegnung gut ins Spiel und hatte durch Florian Spanknebel und Mike Kleinmann erste Möglichkeiten. Allerdings kam Korbach im Laufe der ersten 15 Minuten durch sicheres Passspiel immer besser ins Spiel. Hierbei überzeugten insbesondere die schnellen Angriffe über Matthias Rösner und Jan Henrik Vogel, die die gefährlichen Spitzen Markus Mühlenbächer und Christoph Osterhold wiederholt gut in Szene setzten.
Lars Berger bewahrte den TSV in dieser Phase vor einem Rückstand, als er mehrere Chancen von Osterhold zunichte machte. Doch in der 25. Minute war auch Berger geschlagen, Vogel zog ansatzlos aus ca. 18 Metern ab und traf mit seinem Schuss genau in den Torwinkel. Der TSV war nun etwas von der Rolle und brauchte gut 10 Minuten, um wieder zurück ins Spiel zu kommen. Mirco Kleinmann scheiterte zweimal knapp und Philipp Kloske setze einen Freistoß an die Latte. In der 40. Minute dann der Ausgleich für den TSV. Nach einer Ecke von Kloske verlängerte Daniel Hainmüller mit dem Kopf und Mike Kleinmann war zur Stelle.
Unmittelbar nach der Halbzeitpause hatte der TSV die nächsten guten Torchancen durch Daniel Hainmüller, doch entweder fehlten einige Zentimeter oder Engemann im Tor von Korbach hielt den Ball. Mit der ersten guten Aktion in der zweiten Halbzeit ging der Gast wieder in Führung. Der TSV verlor den Ball zunächst im Spielaufbau und bekam diesen anschließend nicht aus dem Gefahrenbereich. Mühlenbächer war schließlich in der 56. Minute nach einem Lattenabpraller zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. Der TSV steckte aber nicht auf und hatte sofort wieder Ausgleichschancen durch Mirco Kleinmann, doch der Torjäger der letzten Saison hat zurzeit einfach auch nicht das nötige Glück im Abschluss. Das Spiel war nun offener, da der TSV aufgrund des Rückstandes alles nach vorne warf und Korbach gefährliche Konter setzte. Die Chancen auf beiden Seiten blieben allerdings ungenutzt. In der 81. Minute musste Mike Kleinmann nach wiederholtem Foulspiel den Platz mit der Gelb-Roten Karte verlassen. Trotzdem besaß der TSV in der Nachspielzeit die große Chance zum Ausgleich, doch Engemann hielt den Schuss von Gökhan Fidan.
Insgesamt gab es leider wieder nicht den erhofften Erfolg für unseren TSV, doch die Art und Weise, wie sich die Mannschaft in den letzten drei Spielen präsentiert hat, lässt hoffen.
Aufstellung TSV: Berger – Krähling, Mike Kleinmann, Wesner, Spanknebel – Popielarz (68. Gerd Hainmüller), Daniel Hainmüller, Dingel, Usbek – Kloske, Mirco Kleinmann
TSV II gegen SG Immichenhain/Ottrau 0:1
Unsere Zweite verlor das Heimspiel gegen die SG Immichenhain/Ottrau äußerst unglücklich mit 0 zu 1.
Personell sehr gut aufgestellt, erspielte sich die Reserve in der ersten Halbzeit einige gute Möglichkeiten. Allerdings fehlte im Abschluss entweder die nötige Präzision oder der gute Gästekeeper hielt den Ball. Außerdem hätte der TSV einen Elfmeter bekommen müssen, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Nachdem der TSV bei einem Lattenschuss der Gäste noch Glück hatte, saß der nächste Angriff nach ca. 35 gespielten Minuten zum 0 zu 1.
In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste nur noch eine gute Kontergelegenheit, ansonsten war es ein Spiel auf ein Tor.
Leider konnten die teilweise guten Möglichkeiten nicht genutzt werden, so dass am Ende eine sehr unglückliche und vermeidbare Niederlage stand.
